Vom Abakus zum Supercomputer

 

Die Informatikabteilung des Deutschen Museums in München zeigt die Entwicklung der Rechengeräte von der Antike bis in das vorige Jahrhundert auf. Erste Rechenhilfsmittel, wie z. B. der Abakus, stammen aus vorchristlicher Zeit und werden heute noch vielfach in weniger entwickelten Ländern verwendet. Über den Rechenschieber und die ersten Rechenautomaten aus dem 17. Jahrhundert geht die Entwicklung hin zu den Lochkarten- und Tabelliermaschinen im 19. Jahrhundert. Ein Meilenstein war die Entwicklung des ersten funktionsfähigen Digitalrechners Z3 durch Konrad Zuse, die sich in diesen Tagen zum 75. Mal jährte. Danach ging es sehr schnell: Röhrenrechner, Transistorrechner und Rechner mit integrierten Schaltkreisen führten zum kommerziellen Einsatz in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

 

Bei ihrem Besuch in der Informatikabteilung des Deutschen Museums ging die Klasse FS 1 unter fachkundiger Führung diesen Entwicklungsweg mit. Manches ist Geschichte, vieles aber ist auch heute noch interessant. Und einiges kann ohne weiteres in die heutige Zeit übertragen werden, beispielsweise die Notwendigkeit zur Zuverlässigkeit der Rechner, genauso wie die Anforderungen nach Kompatibilität der einzelnen Rechnergenerationen oder die Verschlüsselung der zu übertragenden Nachrichen. Ein interessanter Tag, der manche Unterrichtsinhalte unter einem anderen Blickwinkel beleuchtete...